Adri's Blog

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MyDrive eine alternative zu Dropbox

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Ich für mein Teil nutze Dienste wie Dropbox gerne, weil diese Dienste es mir ermöglichen meine Daten mit vielen Rechnern gleichzeitig zu Synchronisieren, also auf den aktuellsten Stand zu behalten ohne das ich Datei A immer zu Rechner B oder Rechner C bringen muss. Das ganze läuft recht gut mit meiner Dropbox, dadurch entfällt der Stick für meinen Infounterricht komplett, einfach Daten per Webinterface von Dropbox hoch geladen und zu Hause die Daten dank der Software auf den Tower oder Laptop bringen bzw. per LAN synchronisieren lassen.

Doch heute bekam ich von meinem Bruder einen Tipp zu einem anderem Dienst den ich mir nicht entgehen ließ und einfach mal an getestet habe, die Rede ist von MyDrive. MyDrive bietet genau wie Dropbox 2GB Speicher kostenlos an, der einzigste Unterschied ist, das bei MyDrive der Speicher nicht kostenlos erhöht werden kann. Dropbox bat die Option an, durch werben von Freunden den Speicher kostenlos zu erhöhen, so kam man auf stolze 5GB Speicher und das kostenlos.

Schade das so was bei MyDrive nicht vorhanden ist, dafür glänzt MyDrive aber mit einer WebDAV Funktion womit es einem Möglich ist den Space bei MyDrive einfach in das System einzubinden ohne dafür die Weboberfläche nutzen zu müssen, mehr dazu später.

Kommen wir zum Webinterface. Das Webinterface ist wie gewohnt von Dropbox her kaum überladen und die wichtigsten Funktionen findet man auf einem Blick.

mydrive-webinterface.png

Sehr schöne finde ich die Uploader die MyDrive einem zur Wahl stellt, ich habe mich für den Java Uploader entschieden da man mit dem mehrere Ordner hoch laden kann. In meinem Test hat MyDrive meinen gesamten Javabackupordner von meiner Dropbox, inklusive aller unter Ordner samt Dateien hoch geladen.

Was ich aber auch sehr toll finde ist die automatische Vorschau, wenn man eine Datei anklickt. So konnte ich z.B. mir den Inhalt einer Javadatei von mir anschauen.

mydrive-vorschau.png

Kommen wir jetzt zu einer der wirklich interessanten Funktion, der WebDAV. WebDAV ist wie schon erwähnt eine Möglichkeit den Space in sein System einzubinden und auf das Webinterface dann zu verzichten. Das ganze ist aber auch wieder von Dienst zu Dienst unterschiedlich, ich für mein Teil finde das es in MyDrive wirklich gute Lösungen gibt für alle Betriebssystem die es gibt.

Für Windows 7 sieht die Einbindung in das System so aus, man klickt auf  „Computer“ und oben rechts dann auf „Netzlaufwerk verbinden“, im nun geöffnetem Fenster klickt auf „Verbindung mit einer Website herstellen“ und klickt sich so lange weiter bis Windows ein fragt wo man die Netzwerkadresse beziehen möchte, jetzt einfach auf die einzigste Option klicken und weiter machen, so sollte es dann in etwa aussehen.

mydrive-explorer.png

In dem Textfeld gibt man dann folgendes ein und klickt dann anschließend auf weiter: https://webdav.mydrive.ch

Nach einer kleinen Wartezeit sollte Windows euch nach euren Accountdaten abfragen die ihr dann auch eingebt, anschließend gebt ihr dem Netzwerk noch einen schönen Namen und fertig seid ihr mit der Einrichtung für Windows 7. Ab jetzt könnt ihr jederzeit über den Explorer auf euren MyDrive Space zugreifen und ihn so noch leichter Administrieren. Das ganze geht aber auch unter einem Windows XP, näheres gibt es bei MyDrive da ich kein XP habe um es aus zu testen.

Unter Linux ist die Einbindung von MyDrive genauso leicht wie unter Windows, vorausgesetzt man nutzt KDE oder Gnome, aber auch für andere Oberflächen bietet MyDrive Lösungen. Da ich aber für mein Linuxsystem immer KDE nutze kann ich euch nur zeigen wie das ganze unter KDE zu lösen ist, Gnome nutze ich aus Prinzipien nicht.

Unter KDE öffnet ihr einfach Dolphin oder Konqueror und tippt in die Adresszeile folgendes ein: webdav://webdav.mydrive.ch

Nun werdet ihr wieder nach euren Accountdaten befragt und wieder gebt ihr sie ein und seid dann fertig und könnte auch unter KDE mit eurem Space hantieren, die nächsten zwei Bilder zeigen nur die Abfrage und meinen Javaordner den ich hoch geladen hatte zum testen.

mydrive-kdeeinbinden.png

mydrive-kdefertig.png

Die MyDrive Seite bietet aber für Gnome und sonstige Unixoberflächen eine sehr gute Hilfestellung. Ich für mein Teil finde MyDrive nicht schlecht und nutze es ab jetzt aktiv neben Dropbox, vielleicht bald häufiger als Dropbox.

Schöner Nebeneffekt, unter Linux scheint die Einbindung etwas flotter von statten zu gehen als unter einem Windowssystem.

Getestet habe ich das ganze für Linux unter einem Mandriva 2010.0 free und es läuft ohne murren, sollte also auf jeder anderen Distibution die KDE nutzt genauso gehen.

Autor: Adrian

Hallo, mein Name ist Adrian. Windows- und Linux-User, Technik affiner Mensch mit faibel zu guten Videospielen. Ich blogge über Thematiken die mich besonders interessieren, welche meist aus der Windows-, Linux- und Android-Welt enstpringen, da mich diese Plattformen seit langem täglich begleiten.

2 Kommentare

  1. Ich nehme an für MyDrive gibt es kein iPhone App, richtig?

    Genau das ist nämlich der Grund weshalb ich Dropbox auf iPhone und Laptop verwende.

    • Leider bietet MyDrive keine eigenständige App wie es bei Dropbox der Fall ist.
      Nach langem geteste bin auch ich bei Dropbox kleben geblieben, finde aber das MyDrive als Backupmedium gut geeignet ist, man kann halt nicht für Smartphones daten sichern, aber für das gelegentliche PC platt mach Szenario eine gute Wahl.

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