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Das Galaxy Nexus, ein Review von mir

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Was ist euch bei einem Smartphone wichtig? Ist es das Design, die Hardware oder doch was ganz anderes? Jeder von uns, der sich ein Smartphone zulegen will, stellt sich die Frage. Bei dem einen ist das Design Ausschlag gebend, bei dem anderen muss es immer das neuste vom neuen sein.

Wenn man mich fragen würde, was mir an einem Smartphone wichtig wäre so würde ich sagen, dass ich ein Gerät brauche welches zeitnahe Updates bekommt. Da kommt dann fast nur iPhone in Frage, Windows Phone kann ich nicht beurteilen den das habe ich bis jetzt noch nie benutzt. Bei Android ist es immer so eine Sache, eine Sache der Hersteller und ihre Laune ob sie Gerät X mit einem Update versehen wollen, auch Community Projekte wie CyanogenMod stoßen ohne die Sourcen von den Herstellern an ihre Grenzen.

(Andy von Google+)

Wer also ein Android Gerät haben möchte, welches zeitnahe Updates bekommt muss wohl oder übel zu einem Google Nexus Gerät greifen und dort Abzüge in der B-Note hinnehmen, so fehlt bei dem aktuellsten Galaxy Nexus ein Slot für eine Micro SD-Karte, das Design ist nicht jedermanns Sache und von der Hardware brauche ich nicht sprechen, ist in den meisten Fällen nicht das aktuellste.

Das waren auch lange Punkte, mit denen ich zu knabbern hatte mich letztlich doch dazu entschlossen habe mir ein Google Galaxy Nexus zu holen, da ich mit dem was Samsung in der Updatepolitik mit dem S2 veranstaltet nicht zufrieden bin. Sei es darum, soll kein Meckerpost werden. Kommen wir zu dem Nexus, welches seit letzten Mittwoch in meinem Besitz übergegangen ist.

Das Nexus wurde in einem, weißen Karton, geliefert.

Wenn man den Karton öffnet, kommt einem gleich das Gerät entgegen. Kennt man ja von anderen Geräteherstellern. Mir persönlich gefiel persönlich die Gestaltung des Innenlebens. Hier sieht man die Google Farben, blau, rot, grün und gelb welchem einem das Gefühl geben, dass man wirklich ein Nexus Gerät gekauft hat.

Mich hatte es interessiert, wie groß sich das Gerät zu meinem Galaxy S2 verhielt, das Nexus soll ja einen 4,6 Zoll großes Display haben.

Mich hatte die Größe des Displays immer abgeschreckt, Geräte wie das Samsung Galaxy Note wären nichts für mich mit ihren 5,3 Zoll Displays welche ja fast schon Tablet Niveau haben. Im Vergleich, links auf dem Bild das Nexus und rechts das Galaxy S2. Ich finde es geht noch mit der Display Größe, bin kein Fan von großen Displays. Die Größe von dem S2 war damals schon stark an meiner persönlichen Grenze, das Nexus ist nur minimal Größer.

Auch war ich gespannt, wie Tief das Gerät im Vergleich zum S2 wirklich ist. Auf dem Bild, oben das Galaxy S2 und unten das Galaxy Nexus. Das Nexus ist minimal tiefer als das S2 was aber kaum der Rede wert ist. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass das Display vom Nexus ein wenig gekrümmt ist. Entschuldigt den Blitz, mein Tablet hat den Blitz automatisch trotz gutem Licht gemacht.

Das Zubehör, welches Mitgeliefert wird ist das gleiche wie bei jedem anderen Gerät. Eine Schnellstart Anleitung (oben links), USB zu Micro USB Kabel (Oben rechts), Kopfhörer(unten links), Ladegerät Adapter(unten Mitte) und den Akku(unten rechts) ohne den das Gerät nicht funktionieren würde.

Technische Daten

Auch wenn mein Review knapp ein Jahr später nachdem erscheinen des Gerätes geschrieben wird, interessieren die technischen Daten trotzdem den ein oder anderen:

  • Display 4,65 Zoll, leichte Krümmung
  • Displayauflösung 1.280×720 Pixel (ca. 315 DPI)
  • Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Ghz (Texas Instruments OMAP4460)
  • 1 GB RAM
  • Kamera hinten mit 5 Megapixel und LED-Blitz, unterstützt Full-HD-Video bis 1080p
  • Kamera vorn mit 1,3 Megapixel
  • Schnittstellen: Bluetooth 3.0, USB 2.0, NFC, HDMI über MHL Adapter
  • Mobilfunkstandard: HSPA+ bis 21 MBit/s oder LTE (je nach Gerätevariante, LTE in Deutschland aber nicht erhältlich)
  • WLAN-Standards: a/b/g/n (unterstützt 2,4-GHz- und 5-GHz-WLAN)
  • Akkukapazität: 1.750 mAh
  • Interner Speicher: 16 oder 32 GB (je nach Gerätevariante, 32GB Variante nicht in Deutschland erhältlich)
  • Kein microSD-Speicherslot
  • Unterstützt die „normale große“ SIM-Karte, keine Micro-SIM erforderlich
  • kein FM-Radio
  • Android-Version: Ice-Cream-Sandwich (4.0.4)
  • Gewicht: 135 Gramm
  • Abmessungen (B x H x T): 135,5 mm x 67,94 mm x 8,94 mm

Als ich das Gerät gestartet hatte, lief auf dem Gerät Android 4.0.4 (IMM76K).

Persönliche Eindrücke

Nachdem ich das Nexus eingerichtet hatte, interessierte es mich schon sehr wie groß der Unterschied zwischen dem S2 und dem Nexus ist. Auf dem S2 lief CM9, Android 4.04, und auf dem Nexus lief auch Android 4.04, Stock. Ich hatte das Gefühl, dass das Nexus ein Tick schneller lief als das S2 mit selber Konstellation, das S2 ist im übrigen Hardwaremäßig besser als da Nexus. Wie gesagt, es ist nur ein Gefühl und Gefühle sagen nichts aus.

Das Nexus habe ich jetzt 3 Tage intensivst testen können, meine anfänglichen Bedenken wichen von Stunde zu Stunde mit dem Gerät. Das Design fand ich hässlich, gut runde Ecken sind nicht mein Fall aber das Gerät liegt eindeutig sehr gut in der Hand was dem Design zu verschulden ist. Auch die Laufzeit empfinde ich persönlich als besser, das werde ich aber erst nach einiger Zeit wirklich sagen können.

Bei dem Nexus wurde zum ersten mal bei einem Smartphone auf Hardwaretasten (Home, Menü, Zurück) verzichtet und diese durch das Android System selbst implementiert. Das neue Bedienkonzept ist richtig gut, gerade wenn man eine Custom ROM ala CyanogenMod installiert hat und die Theme Funktion des ROMs benutzt ist das Konzept brillant. Durch die Themes ist es möglich, das Aussehen der Tasten zu ändern. Weiterer Vorteil ist, das einige ROMs es ermöglichen die Tastenbelegung frei zu ändern, so kann man Apps dort rein legen oder andere Aktion, wie z.B. Killen einer App, mit einbauen.

Was ich aber persönlich vermisse seit dem HTC Desire, ist eine LED welche bei bestimmten Benachrichtigungen mir visualisiert das etwas neues angekommen ist, das gab es bei dem S2 nicht.

Wer ein echtes Android Gefühl haben möchte, der ist bei dem Nexus Gerät prima aufgehoben auch wenn es nicht die aktuellste Hardware hat, so kann es trotzdem noch sehr gut mithalten zu anderen Top Geräten. Ich persönlich bereue den Schritt nicht mir das Gerät gekauft zu haben, bin aber sehr gespannt was sich beim S2 noch tun wird, ob Samsung ein Jelly Bean Update raus bringen wird und wie das Team CyanogenMod ihrer ROM verbessern werden.

Achja, heute hat Android seinen 4ten Geburtstag. 😉

Autor: Adrian

Hallo, mein Name ist Adrian. Windows- und Linux-User, Technik affiner Mensch mit faibel zu guten Videospielen. Ich blogge über Thematiken die mich besonders interessieren, welche meist aus der Windows-, Linux- und Android-Welt enstpringen, da mich diese Plattformen seit langem täglich begleiten.

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