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Ein wenig Ubuntu Phone für Android

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Seit Anfang März ist es soweit. Canonical hat ihr erfolgreiches Ubuntu Linux auch für Tablet und Smartphone auf die Menschen los gelassen, zwar für den Anfang nur für Entwickler und Neugierige, aber sie haben den Schritt gewagt in den hart um kämpften Smartphone Markt Fuß zu fassen.

Das Revolutionäre am Ubuntu Phone ist die Gestensteuerungen und den Verzicht auf einen App Drawer wie bei Android. Viel mehr wird alles was man so an Anwendungen hat durch eine Leiste, wie bei Unity am PC, realisiert für zurück und beenden gibt es entsprechende Gesten. Letzteres lässt sich schon länger auch bei Android nutzen, Stichwort Custom ROMs ala ParanoidAndroid.

Ich persönlich kann mit Ubuntu für Smartphones nicht viel anfangen, ein Freund von Gestensteuerung am Smartphone bin ich nicht. Irgendwie liegt mir das nicht, während am Tablet es einen richtig großen Mehrwert mir bietet und ein gewisses Star Trek Feeling auf kommen lässt. Das andere Feature, die Unity Leiste gibt es auch für Android durch diverse Apps, bis jetzt habe ich aber den Bogen immer drum rum gemacht da mir diese Leiste schon am PC nicht zusagte, warum dann am Smartphone nutzen?

Da ich aber doch ab und an gerne mal was Neues teste und ausprobiere, habe ich mir einfach mal eine App geschnappt die mir diese Ubuntu Leiste zu Android holt.

So eine App die das kann wäre z.B. GloveBox oder Sidebar.

Ich persönlich habe aber Sidebar an getestet da mir GloveBox nicht wirklich zugesagt hat. Das schöne an Sidebar? Gibt es auch Gratis zum an testen. Wer überzeugt von der App ist kann diese für einen geringen Preis von 1,49€ erwerben.

Sidebar Lite
Preis: Kostenlos
Sidebar Pro
Preis: 1,46 €

Momentan nutze ich seit einigen Tagen die kostenlose Version. In den Optionen kann man einstellen ob die Sidebar ein haptisches Feedback in Form einer kurzen Vibration geben soll, ob es während des Startens des Handys aktiviert werden soll, verschiedenes zur Sidebar selbst und die Aktionszone in der die Sidebar aktiviert werden soll. Leider kann man diese nur auf der linken Seite positionieren, dafür oben, unten und mittig dazu noch die Sensivität mit der die Sidebar hervorgeholt werden kann. Zu den Einstellungen kommt man bequem, in der kostenlosen Version, aus der Benachrichtigungsleiste.

Was in den Einstellungen alles möglich ist, hier die kostenlose Version.

Was in den Einstellungen alles möglich ist, hier die kostenlose Version.

Im Laufe meines Tests, ist mir die Sidebar richtig wichtig geworden. Der Vorteil, man ist in einer App z.B. ein Spiel und möchte gerne in eine andere Anwendung wechseln. So holt man die Sidebar einfach hervor und klickt auf die App die man haben möchte. Natürlich müsste man sich diese dort definieren, man kann aber auch die Widgets nutzen die der Entwickler dem User zur Verfügung stellt, dort kann man unter anderem auch den bekannten App Drawer von Android definieren lassen.

Hier ein Beispiel wie die Siedbar bestückt werden kann und eine Demonstration das sie überall sichtbar werden kann wenn man das möchte.

Hier ein Beispiel wie die Siedbar bestückt werden kann und eine Demonstration das sie überall sichtbar werden kann wenn man das möchte.

Fazit: Im täglichen Gebrauch wird sie sicherlich nützlich sein, wenn man sich drauf einlässt. Nutzen werde ich sie weiterhin, da sie wirklich sehr praktisch ist und bei vielen Dingen mir doch Zeit erspart hat. Anfangs war ich skeptisch ob dieses neue Bedienelement mir überhaupt zusagen könnte oder wird.

 

Autor: Adrian

Hallo, mein Name ist Adrian. Windows- und Linux-User, Technik affiner Mensch mit faibel zu guten Videospielen. Ich blogge über Thematiken die mich besonders interessieren, welche meist aus der Windows-, Linux- und Android-Welt enstpringen, da mich diese Plattformen seit langem täglich begleiten.

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