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Threema, WhatsApp Messenger mit dem Extra an Sicherheit

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Wir leben in einer sehr interessanten Zeit momentan, es vergeht keine Woche in der ein Skandal bzgl. der NSA und dem Thema Datenschutz in den Medien auftaucht. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr, hinsichtlich Ihrer eigenen Daten, im Internet ausreichend geschützt und suchen nach Wegen um Ihre sensiblen Daten irgendwie vor neugierigen Blicken zu schützen.

Aber viele Menschen nutzen auch WhatsApp, den beliebtesten Messenger unter Smartphones. Eben genau dieser Messenger war in der Vergangenheit oft in den Schlagzeilen, aber nicht weil er so beliebt war. Eher weil WhatsApp ein großes Sicherheitsproblem hatte und das bewusst. Es bot keine Verschlüsselung an. Heißt, Nachrichten wurden unverschlüsselt über das Internet verschickt und konnten unter anderem mit dem richtigen Wissen in einem WLAN Netzwerk abgefangen werden, mit gelesen und die Krönung des ganzen man konnte die Identität des anderen annehmen ohne das derjenige davon überhaupt Wind bekommen hat.

Threema
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Eine Alternative zu WhatsApp wäre Threema. Und was kann Threema was WhatsApp nicht kann?

Da wäre einmal der Fakt das Threema eine End-zu-End-Verschlüsselung garantiert. Heißt, Nachrichten werden verschlüsselt versendet und erst auf dem Smartphone des Gesprächspartners entschlüsselt. Weiterer Pluspunkt, selbst die Entwickler selber können Nachrichten nicht entschlüsseln und auch nicht wenn die Nachrichten über Ihren Server gehen besteht keine Möglichkeit der Entschlüsselung.

Threema funktioniert auch recht einfach. Im Gegensatz zu WhatsApp benötigt man hier keine Telefonnummer um jemanden schreiben zu können, lediglich die Threema ID reicht aus um mit jemanden in Kontakt treten zu können. Diese ID kann man dann teilen, was Sicherheitsstufe 1 bedeuten würde oder man scannt das QR-Bildchen des Gesprächspartners ab was Sicherheitsstufe 3 bedeutet. Was heißt das?

Kontakte werden in 3 Gruppen unterteilt, diese werden mit Punkten dargestellt. Stufe 1 ist rot, wie erwähnt die ID wurde nur eingegeben. Stufe 2 ist orange und zeigt das man das Vertrauen in diesen Kontakt erneuern sollte, welches durch scannen des QRs geschieht. Stufe 3 ist grün und ist nur möglich wenn man den QR gescannt hat. Warum ist das so? Nun wenn man jemanden getroffen hat und daraus folgt man hat ihn gesehen ist das Vertrauen höher als bei einer ID aus dem Internet.

Was ist noch möglich? Man kann genau wie bei der Konkurrenz Bilder/Videos/Standort verschicken. Auch ist seit dem neusten Update das nutzen von den WhatsApp bekannten Emoticons möglich. Zusätzlich bietet Threema die Option unbekannte Menschen die ein anschreiben zu blockieren, heißt das man nur angeschrieben werden kann von Menschen die man in seiner Kontaktliste hat. Das bekannte „Schreibt…“ unter WhatsApp kann bei Threema abgeschaltet werden oder die Bestätigung das man eine Nachricht gelesen hat kann abgeschaltet werden. Eine Sache die bei WhatsApp für Android nicht geht. Wer unter WhatsApp den Chathintergrund geändert hat wird dies hier genauso können.

Einziges Problem, es nutzen nicht so viele Threema wie es bei WhatsApp der Fall ist. Das ist aber leider kein neues Phänomen sondern eine Massenkrankheit die auch bei anderen Dingen wie Facebook und Co. vorkommen. Leider, den ich persönlich finde Threema sehr gelungen. Sicherlich es fehlen momentan noch Gruppenchats wie bei WhatsApp, welche ich persönlich aber jetzt nicht so wichtig finde.

Threema ist wie WhatsApp kostenpflichtig. Im Gegensatz zu WhatsApp zahlt man aber nur einmalige 1,60€ was ich persönlich sehr human finde, den bei WhatsApp schließt man jetzt Abos ab die in der länge der Zeit sich vom Preis unterscheiden. Ein Preis den ich gewillt bin zu zahlen, wenn das Konzept stimmen würde.

Autor: Adrian

Hallo, mein Name ist Adrian. Windows- und Linux-User, Technik affiner Mensch mit faibel zu guten Videospielen. Ich blogge über Thematiken die mich besonders interessieren, welche meist aus der Windows-, Linux- und Android-Welt enstpringen, da mich diese Plattformen seit langem täglich begleiten.

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